SCHAAN – Die Cipra zeigt mit ihrem Bericht “Wasser im Klimawandel” die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserverfügbarkeit auf. “Nur noch zehn Prozent der alpinen Flüsse sind im Naturzustand”, warnt Aurelia Ullrich-Schneider, “und diese gilt es unbedingt zu erhalten.” “Statt neue Kraftwerke zu bauen, sollte die Möglichkeit geprüft werden, wie alte Energieerzeuger verbessert werden können, um den sich verändernden Klimaverhältnissen gerecht zu werden”, erläutert Ullrich-Schneider weiter. Letztlich gehe es aber nicht darum, lediglich die Effizienz solcher Werke zu steigern, sondern Mittel und Massnahmen zu erforschen, den Energieverbrauch zu vermindern. Die CIPRA International, mit Sitz in Schaan, hat einen 31-seitigen Hintergrundbericht veröffentlicht, der eine gesamtalpine Perspektive einnimmt. Er beschäftigt sich nicht nur mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Themenkomplex Wasser, sondern liefert auch mögliche Lösungen in Form von Good Practice Beispielen.

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